Moderne Wirtschaftsförderung ist Schlüssel für die Zukunft von Waldeck-Frankenberg

Korbach(pm). „Eine starke, strategisch arbeitende Wirtschaftsförderung ist entscheidend dafür, dass unser Landkreis auch in Zukunft gute Arbeit, Wertschöpfung und Perspektiven bietet“, betont Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling, Vorsitzender der SPD- Kreistagsfraktion Waldeck-Frankenberg. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Fraktion informierte er sich bei einem Gespräch mit Dimitrij Schmalz, dem Wirtschaftsförderer des Landkreises über aktuelle Projekte, neue Arbeitsansätze und die langfristige Ausrichtung. Wirtschaftsförderer Dimitrij Schmalz stellte der Fraktion den umfassenden Strategieprozess vor, mit dem die Wirtschaftsförderung in den vergangenen Monaten neu aufgestellt wurde. Ziel sei es, klare Zuständigkeiten zu schaffen, schneller zu reagieren und Unternehmen, Gründerinnen und Gründer sowie Kommunen gezielt zu unterstützen. Im Fokus stehen dabei unter anderem Fördermittelberatung, Fachkräftesicherung, Unternehmensansiedlung, Gründungs- und Nachfolgeberatung sowie ein modernes Regionalmarketing.

Aus Sicht der SPD ist insbesondere der Schwerpunkt Fachkräftesicherung von zentraler Bedeutung. „Der demografische Wandel und die Transformation der Arbeitswelt treffen auch Waldeck-Frankenberg mit voller Wucht. Entscheidend ist, dass wir heute die richtigen Weichen stellen – mit Qualifizierung, Weiterbildung und attraktiven Rahmenbedingungen“, erklärte Alexander Köhler, Bürgermeister von Haina und Wirtschaftspolitiker in der Fraktion. Positiv bewertete er dabei die enge Zusammenarbeit mit Bildungs- und Hochschuleinrichtungen sowie innovative Ansätze im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.

Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war die Infrastruktur. Für die SPD- Kreistagsfraktion ist klar: Ohne leistungsfähige Glasfaser- und Mobilfunknetze sowie eine zukunftssichere Energieversorgung wird es schwierig, Unternehmen zu halten oder anzusiedeln. Die Fraktion unterstützt daher ausdrücklich die Bemühungen der Wirtschaftsförderung, interkommunale Zusammenarbeit zu stärken und Fördermittel konsequent in den Landkreis zu holen. Auch das Thema Transformationen, wie sie mit Digitalisierung, neuen Arbeitsformen und nachhaltigen Geschäftsstrukturen gelingen kann, war im Fokus der Diskussion. Die SPD sieht hierin eine große Chance, den ländlichen Raum zu stärken und neue Wertschöpfung zu schaffen. „Wichtig ist, dass Politik, Verwaltung und Wirtschaft hier an einem Strang ziehen“, so die einhellige Meinung der Fraktion. Zum Abschluss des Besuchs zog Fraktionsvorsitzender Kalhöfer-Köchling ein positives Fazit: „Der Austausch hat gezeigt, dass die Wirtschaftsförderung auf einem guten Weg ist. Als SPD-Kreistagsfraktion werden wir diesen Kurs konstruktiv begleiten, denn eine sozial gerechte, innovative und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung ist ein Kernanliegen sozialdemokratischer Politik im Landkreis Waldeck-Frankenberg.“